Nicht ohne hauptamtliche Unterstützung!

Pressemitteiung 16.6.2022

Künftige Bundesfreiwillige und neue Koordinatorin begleiten das ehrenamtliche Engagement im Café International Büchenbeuren und in der Flüchtlingsarbeit des Kirchenkreises Simmern-Trarbach.

„Wir Ehrenamtliche sind froh, dass bei uns im Begegnungscafé in Büchenbeuren von Beginn an eine Stelle mit 5-10 Stunden wöchentlich geschaffen wurde, die die Arbeit des Cafés koordiniert und uns Ehrenamtliche etwas entlastet.“ Evelyn Fühles-Heß ist seit mehr als 6 Jahren eine der zuverlässig Engagierten im Café und freut sich, dass das auch in Zukunft mit der neuen Koordinatorin Okka Senst so weitergeht. Kein Ehrenamt ohne Hauptamt, diese Aussage gilt vor allem für die Bereiche des Engagements, bei dem es um die Begleitung von freiwilliger Arbeit in komplexen und sensiblen Zusammenhängen geht. Bei einem Begegnungscafé, wie es seit 8 Jahren in Büchenbeuren besteht, ist es wichtig, die Aktiven so zu begleiten, dass sie die anspruchsvolle Aufgabe der Flüchtlingsarbeit leisten, aber auch den laufenden Betrieb des Cafés aufrechterhalten können. Gerade ist auch wieder die wichtige Stelle für einen Bundesfreiwilligendienst oder ein FSJ zu besetzen, die die Arbeit auch sehr unterstützen kann. „In den vergangenen Jahren hatten wir regelmäßig Geflüchtete oder auch Jugendliche aus unseren Dörfern, die im Café ihren Freiwilligendienst abgeleistet haben. Das hat ihnen Perspektiven für ihr Arbeitsleben eröffnet und das ehrenamtliche Team sehr bereichert.“ berichtet Lisa Kurapkat, die das Café in den vergangen 2 Jahren mit einem kleinen Stellenanteil neben ihrer Tätigkeit in der Flüchtlingsberatung koordiniert hat. Sie hat nun diese Aufgabe abgegeben. „In den letzten beiden Jahre war durch die Pandemie auch der Freiwilligendienst natürlich weniger spannend, als in den Jahren zuvor. Der Café- und Veranstaltungsbetrieb war durch die Pandemie sehr reduziert. Mit unserem neuen Konzept und großzügigen Öffnungszeiten über den Sommer, sowie einigen spannende Projekten kommen in unseren neuen Caféräumen mit großem Garten sicher wieder abwechslungsreiche Aufgaben auf den Freiwilligendienst zu. Das kann auch Okka Senst bestätigen. „Wir haben in unserem ersten Teamtreffen wieder spannende Ideen besprochen. Schon stehen verschiedenen Veranstaltungen fest, die wir selbst organisieren oder an denen wir uns beteiligen. Vom Open-Air Kino bis hin zu Sonntagsfrühstück und natürlich auch endlich die große offizielle Eröffnungsfeier, die wir nach unserem Umzug letztes Jahr nun am 10. September feiern wollen. Aber auch die Begleitung und Fortbildung der Engagierten sind spannende Aufgaben, die wieder anstehen. Nach meiner Arbeit in einem ähnlichen Tätigkeitsgebiet für den Landesflüchtlingsrat RLP werde ich dort demnächst rentenbedingt aufhören. Ich freue ich mich sehr, jetzt auch wieder mehr in unserer Heimatregion aktiv sein zu können.“

Das Café ist nach dem Umzug zu einem wichtigen Ort für weitere Teile der Bevölkerung in und um Büchenbeuren geworden. Das soll weiter ausgebaut werden. „Unser Café war von Anfang an nicht kommerziell ausgerichtet, sondern als Begegnungsort für die gesamte Bevölkerung konzipiert. Nach dem Umzug in die neuen Räume im Gemeindehaus wird das auch noch mehr angenommen“, freut sich Pfarrerin Sandra Menzel von der evangelischen Kirche, die als Trägerin des Cafés diese Arbeit stetig fördert.

Willkommen sind nicht nur Bewerber:innen für die Stelle im Freiwilligendienst. Auch Interessierte, die ehrenamtlich im Team mitarbeiten möchten oder passende Projektideen haben, die im Café umgesetzt werden können, sind herzlich eingeladen sich zu melden.

Kontakt: cafe.international.bb@gmail.com